Marius Mondo

traveler and adventurer

Saigon oder Ho-Chi-Minh-Stadt?

Für mich ist und bleibt Ho-Chi-Minh-Stadt "Saigon". Nun will ich das nicht politisieren, denn mein Blog ist dafür nicht der richtige Ort. Vielmehr soll es um die Hotelkultur dort gehen. Demnächst werden wir hier aber auch noch andere Aspekte der Stadt kennen lernen. Meine einwöchige Reise war zugleich der erste Besuch in diesem aufregenden Land. Bei der wahl des Hotels kamen drei Optionen in Frage. Das gute alte Majestic, direkt am Fluß in einem tollen Kolonialbau. Das moderne, direkt in der City liegende Park Hyatt und das als kommunistisches Staatshotel verschrieene Caravelle. Nunja, ich entschied mich für letzteres. Ein Signature Premium Room sollte es sein. Schlicht weil es einen wunderbaren City View bietet durch die halbrunden Panoramafenster. Siehe Bild der mittlere, leicht gewölbte Teil des Gebäudes. Direkt zu Füßen lag das berühmte Opernhaus. Ein herrlicher Rundblick über die Stadt und auf das Gewusel der abertausenden Motorräder war fantastisch. Der Entscheidung für dieses Haus viel übrigens aufgrund des Preis/Leistungsverhältnisses. Das von mir bevorzugte Hyatt offerierte zu diesem Zeitpunkt einen schlicht unverhältnismäßig hohen Preis. Allerdings gönnte ich mir ein Stück Kuchen sowie einen Tee dort und inspizierte das Haus. Nun Aber zurück zum Caravelle. Eine sehr interessante Begebenheit ereignete sich die ich gern erzählen möchte. Das Hotel offerierte im Zimmer eine kleine Auswahl an frischem Gebäck auf einem Glasteller. Am ersten Tag biss ich in eines hinein und legte des Rest zurück. Mir war nicht wirklich nach Gebäck. Das interessante aber war das genau dieses Arrangement noch Tage später in meinem Zimmer stand. Als ich durch Zufall mit einer sehr netten und wirklich umwerfend sympathischen Managerin des Hotels ins Gespräch kam und sie mich nach Verbesserungsvorschlägen fragte, erzählte ich ihr u.a. das nach europäischem 5 Sterne Verständnis das Gebäck hätte am nächsten Tag durch den Roomservice entweder entfernt oder gegen frisches ausgetauscht hätte werden müssen. Sie schien das nicht ganz zu verstehen, notierte es sich aber aufmerksam und war auch sonst sehr interessiert an europäischer Hotelkultur interessiert. Ein wirklich Ärgernis war allerdings das Verhalten eines hochrangigen Rezeptionsmitarbeiters. Da ich entschied eine Nacht länger zu bleiben rief ich an der Rezeption an und fragte ob dies möglich sei. Man versicherte mir dies. Beim check-out wurde mir dann für die letzte, zusätzliche Nacht eine um fast 30% höhere Rate präsentiert. Trotz Wiederspruch und Verweis auf meinen langen Aufenthalt und umfangreichen Konsum im Hotel musste ich diese Rate bezahlen. Das war ein echter Wehrmutstropfen im sonst so gut organisierten Hotel. Sehr empfehlen möchte ich noch die Hotelbar. Auch sie bietet eine wunderschönen Stadtblick und sorgt für einen abendlichen, sanften Ausklang des Tages.

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Posted March 2, 2009
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Panoramazimmer im Grand Hyatt Shanghai

Wenn Hong Kong das New York Asiens sein soll dann ist Shanghai das New York 2.0. Wenn es sie nach Shanghai zieht, dann kehren sie ein im Grand Hyatt Shanghai. Einst das höchste Hotel der Welt, wurde es in 2008 vom nur wenige Meter entfernt liegenden Park Hyatt Shanghai übertrumpft. Was heißt das? Die Preise purzeln weiter in der Metropole, in der es vor wenigen Jahren kaum ein Zimmer in der 5 Sterne Kategorie unter 300 Euro die Nacht gab. Besonders empfehlen möchte ich die Eckzimmer. Von denen gibt es nicht viele, aber der Blick ist einfach gigantisch.

Selbst vom Badezimmer aus haben sie einen grandiosen Blick. Einen Vorgeschmack bietet selbst auch schon die Ankunft in der Lobby. Im Internet finden sie diese besondere Zimmerkategorie (Grand Deluxe Riverview Room) schon für um die 200 Euro.

Wie mir die überaus zuvorkommende Mitarbeiterin Jennifer Sun verriet, sollen in den kommenden Monaten mehr als 10 Millionen Dollar in die Renovierung des Hauses gesteckt werden. Die Zimmer sollen heller und großzügiger gestaltet werden. Wenn man schon dabei ist ein kleiner Tip: Eine Musikanlage wäre ein sehr schönes Extra in Zeiten von iPod & co.

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Posted February 26, 2009
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