Marius Mondo

traveler and adventurer

Koh Samui - Mit Bilderbuchatmosphäre wird belohnt, wer sich auskennt.

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Denkt man an Koh Samui, kommen einem Bilder von endlosen weißen Stränden, sich über das Wasser räkelnde Palmen und Inselromantik in den Sinn. Wer diese sucht, sollte auf keinen Fall den Nord-Osten der Insel, Chaweng-Beach, aufsuchen. Der anspruchsvolle Urlauber erlebt hier sein Waterloo. Schlimmer kann es am Ballermann in El Arenal auch nicht sein. In die Jahre gekommene Hotels, billige Buden, schmierige Cocktailbars, diebische dreinblickende Händler und Pfui-Food. Stilloser geht es nicht. Natürlich ist dies die am besten erschlossene Ecke der Insel. Aber auch ein Supergau für alle Genießer.

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Unser Ziel war der einsame Süd-Westen der Insel. Der Strand von Ban Taling Ngam. Natürlich muss dafür eine eine längere Fahrt vom Flughafen in Kauf genommen werden, auch die Wege zu Restaurants und anderen Einrichtungen sind weiter. Entschädigt wird man durch die einmalige, fast unberührte Natur. Unser Ziel war das Ban Sabai Sunset Beach Resort & Spa.

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Vor der Anreise bot man uns einen Limousinentransfer vom Flughafen an. Wir lehnten ab, weil wir uns für das vermeintlich günstigere Taxi entscheiden wollten. Allerdings machte man uns nicht darauf aufmerksam das auf Koh Samui, wie übrigens auch in Phuket, festpreise gezahlt werden die nur geringfügig abweichen. Ein Wermutstropfen den man hätte uns ersparen können.

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Die Anlage präsentierte sich gepflegt und der Service aufmerksam. Die Lobby irritierte mit einer überdimensionierten möchtegern-Designerlampe. Unser Ziel, eine Beach Front Pool Villa, erwies sich als Volltreffer. Badewanne unter freiem Himmel mit Wasserfall, zwei üppige Zimmer, ein privater Spa-Pavillon für Massagen, ein angenehmer private-Pool, eine Terrasse mit Sonnenliegen und Sitzmöglichkeiten sowie ein unverbauter Strand- und Meerblick. Was will man mehr. Täglich wurde ein großer Obstkorb gereicht, Filme konnten ausgeliehen werden, das obligatorische Dinner am Strand und stets helfende Geister machten unseren Aufenthalt "rund". Der große Pool in der Anlage mit Bar ist für Schwimmer hervorragend.

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Wir erfuhren, das die Anlage einem Schweizer gehört der mit einer Thailändischen Frau den Bund der Ehe geschlossen hatte. Um so unverständlicher war es für uns das die kulinarischen Genüssen einer mittleren Katastrophe glichen. In der ganzen Woche in der wir dort residierten. War das Frühstücksbuffet dürftig, lieblos und fast immer gleich. Sonderwünsche wie z.B. nach einer Mango (so etwas wächst dort normalerweise wie Unkraut) konnten nur selten erfüllt werden. Auch zu anderen Tageszeiten wie dem Abendessen hat man sich nicht mit Ruhm bekleckert. Was sehr schade ist, denn gerade das Essen sollte in so einer Anlage absolut Top sein. Die Thailändische Küche bietet dahingehend ja auch normalerweise sehr viel. Positiv ist der kostenfreie Roomservice, Internet und Wasserservice hervorzuheben. An einem Nachmittag fanden wir am Strand eine Kokosnuss, die man uns bereitwillig aufschlug und frisch servierte.

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Fazit: Für verliebte ein lohnendes Ziel wenn die Küche besser wäre. Man könnte viel mehr daraus machen.

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Posted March 5, 2009