Marius Mondo

traveler and adventurer

Asiatische Tapas - An einem Abend quer durch den Kontinent.

In Kokosmilch gedämpftes Haiwelsfilet mit Thai-Basilikum, würzige Lachssuppe mit Tamarinde, Sternfrucht, asiatischem Rhabarber und Dill, gern auch blanchiertes, frisches Gartengemüse mit frittiertem Tofu, Ei und Erdnusssoße? Oder eine der anderen vielen Leckereien die uns quer durch den asiatischen Kontinent führen, von China über Thailand nach Vietnam bis Bali? Jede Portion 3 Euro. In stylischem Ambiente. Das ist das Konzept. Die Lage in Friedrichshain wirkt etwas skurril. Die Feinjustierung muss noch folgen z.B. bei Licht, Besteckauswahl und Service. Aber ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Transit - Sonntagstrasse 28 - 10245 Berlin-Friedrichshain - Telefon 030-26948415 - www.transit-restaurants.com

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Posted June 6, 2009
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YAUATCHA - Dim Sum Feuerwerk in Soho/London

Als ich durch die Straßen Sohos streifte viel mein Blick auf die sanft blau schillernde Glasfassade des YAUATCHA. Um nicht nur meine Neugierde, sondern auch meinen Hunger zu befriedigen kehrte ich ein. Vom Design und der durchorganisierten Struktur wurde ich sofort erfasst. Meine Blicke erhaschten den Konfiseriebereich im Erdgeschoss, bevor ich und meine Begleitung bestimmt ins etwas dunklere, fast mystisch dreinwirkende Untergeschoss geführt und platziert wurden.

Die Karte bot sehr vielfältige, aufeinander gut abgestimmte und wohlklingende Dim Sum Kompositionen. Flink wurde unser Bestellung nach und nach in kleinen Schüsselchen, Schälchen und Tellerchen gereicht.

In Deutschland habe ich bisher noch kein Dim Sum Restaurant entdeckt. Auch auf den Karten vieler asiatischer Restaurant befinden sich meist nur langweilige Standards. Ist man hier nicht mutig genug oder mag der Deutsche diese Art der der Küche nicht? Ich denke Berlin könnte für Gastronomen ein idealer Ort sein das auszuprobieren.

Das aufgetragene jedenfalls war eine wahre Gaumenfreude und zauberte mit jedem Bissen neue Geschmackshöhepunkte auf die Zunge. Wir waren so "in Fahrt" das wir gleich noch weitere Spezialitäten hinterher orderten um ja nichts zu verpassen. Das hat man selten.

Das Restaurant ist durchaus auch zum Lunch zu empfehlen. Abend ist es sicher sehr voll und auch schwer eine Platz zu bekommen. Ein wunderbarer Ort auch um seinen Lieben oder Geschäftspartnern mal etwas besonderes zu bieten.

Yauatcha
15–17 Broadwick Street
London, W1F 0DL, England
Tel.: +44 20 74 94 88 88
E-Mail: info@yauatcha.com
www.yauatcha.com

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Posted March 10, 2009
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Schlutzkrapfen

Ich liebe dieses Wort, aber nicht nur deshalb das Restaurant Alpenstück in der Gartenstraße Berlin-Mitte. Diese Tiroler Nudelspezialität ist aber nicht das einzige was hier im cool gestylten Gastraum auf den hungrigen Freund der alpenländischen Küche wartet. Das wichtigste: Alles, auch das Brot und die Aufstriche, sind frisch und hausgemacht. Das riecht und schmeckt man. Die Preise sind angenehm und die kleine Karte liebevoll zusammengestellt. Hilfsbereites Personal und eine tüchtig wirbelndes Küchenteam sorgen für einen warhaft gelungenen Abend.

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Posted March 8, 2009
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Die Ursprünglichkeit vietnamesischer Küche in Berlin entdecken.

In Berlin findet man die größte Community an vietnamesischen Bürgern in Europa. Genauso groß ist auch die Anzahl der vietnamesischen Buden, Bars, Bistros und Restaurants. Seit einigen Jahren haben sich die gastronomisch ambitionierten Vietnamesen profiliert und aus den ehemals teilweise an der Grenze des erträglichen werkelnden Gemischtwarenläden aus Thai-China-Vietnam-Sushi Mix ist ein ansehnlicher Strauß selbstbewusster Gastronomen geworden. Kein Monat vergeht wo nicht in irgendeiner Straße ein entsprechendes neues Angebot um Gäste buhlt.

Für mich, der die indochinesische Küche liebt und schätzt ist das ultimative Lokal das Si An in der Rykestraße im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, Nähe Kollwitzplatz. Bodenständige, traditionelle und wohlschmeckende Küche in einer einmaligen Atmosphäre die seinesgleichen sucht. Geschmacklich auf höchstem Niveau, authentisch und liebevoll zugleich präsentieren sich die verschiedenen Gerichte. Mit Kreativität und Einfühlungsvermögen wird auch traditionelles weiterentwickelt und sind immer neue geschmackliche Höhepunkte auch nach dem x-ten Besuch zu erleben. Dazu loungige Musik, flinkes Personal und die Gewissheit gesund und glutamatfrei zu essen.

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Posted March 7, 2009
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Fleischeslust und Rauch(er)frust

In Berlins Stadtmagazin "Tip" wurde auf die Lokalität "Fleischerei" aufmerksam gemacht. Was eher nach deftiger Kost klang konnte durch den Text des Autoren durchaus animieren dieses neue Lokal mal einem Test zu unterziehen. Die Idee klang gut, aus einer ehemaligen Fleischerei eine Restaurant zu machen. Dort angekommen, sah es auch so aus. Unverkennbar residierte hiermal eine Fleischerei. An schlichten Tischen mit harten Stühlen wurde man platziert. Der Laden war rappelvoll. Einige Gäste hatten noch Glück ein Sitzkissen ab zu bekommen. Was sehr negativ auffiel war der starke Geruch der aus der offenen Küche in den Gastraum waberte. Ein Blick zu den Köchen ließ diese oftmals in einem dunklen Qualm erscheinen. An der Lüftung hatte man augenscheinlich gespart. Als Vorspeise wählte ich die Kürbiscremesuppe mit Rote Bete Perlen & Parmesanknusper, welche wirkliche Gaumenfreuden auslöste. Sie schmeckte gänzlich anders - im positiven Sinne - als alle Kürbissuppen die ich jemals gegessen hatte und schlug lediglich mit 6,- bescheidenen Euro zu buche. Als Hauptspeise wurde ein durchschnittliches Rinderfilet im Lardomantel auf Blutorangenjus & Kartoffel-Avocadopüree (Ich frage mich gerade wo da die Avocado war.) gereicht. Meine Begleitung orderte Lammkrone im Kräutermantel (Der nicht zu entdecken war.) auf glasierten Saubohnen & gefüllter Humusfeige. Nun ja, es war wohl nicht schlecht. Das Dessert, Feige gefüllt mit Mascarponecreme & Rosmarin-Honigparfait war eine glatte Zumutung. Geschmacklich vollkommen uninteressant und die Mascarponecreme in der Feige einfach zu fest und unappetitlich im Geschmack. Insgesamt zahlten wir 63,- Euro was als angemessen zu bewerten ist. Eine bessere Lüftung und ein bisschen mehr Feinfühligkeit in der Küche, auch was das Timing angeht, könnte aus dem Restaurant eine Empfehlung machen wenn man in Berlin schon vieles kennt.

Fleischerei Schönhauser Allee 8, Prenzlauer Berg, Tel. 50 18 21 17; U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz; Mo-Sa ab 19 Uhr, Küche bis 24 Uhr; Speisen 4 bis 19 €; Softdrinks ab 2 €, Bier (0,3 l) ab 3 €, Wein (0,2 l) ab 3 Euro, Fl. Wein (0,75 l) ab 18 €, Longdrinks 6 €; Rauchen

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Posted March 4, 2009
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Sehen was auf den Teller kommt

ich muss aufpassen das aus diesem blog hier kein japan blog wird. aber es gibt doch viele eindrücke von meiner ersten reise in dieses land die es zu verarbeiten gilt. z.b. diese hier: vor wirklich jedem restaurant, egal ob bistro oder nobelrestaurant waren ähnlich wie auf dem bild oben zu sehen die verfügbaren gerichte 1:1 in perfektion nachgebildet. würde man es nicht besser wissen könnte man denken es ist echt. praktisch ist es in jedem fall, denn in den seltensten fällen kann man darauf hoffen eine englische menükarte zu bekommen.

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Posted February 25, 2009
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